HEMPELS-Verkaufende

Wie viele Menschen verkaufen HEMPELS?

Derzeit verkaufen etwa 250 Frauen und Männer landesweit im Straßenverkauf oder im Handverkauf beispielsweise in Restaurants unsere Zeitung – in Flensburg und Lübeck, Kiel und Husum, Rendsburg und Schleswig sowie an vielen anderen Orten in Schleswig-Holstein. Insgesamt haben seit Erscheinen unserer ersten Ausgabe im Februar 1996 weit über 1.000 Menschen HEMPELS verkauft. Für viele war es die Chance, wieder Anker werfen zu können in einem „normalen“ Leben.

Wer darf HEMPELS verkaufen?

HEMPELS wird ausschließlich von Frauen und Männern verkauft, die sich in materiellen oder sozialen Schwierigkeiten befinden. Voraussetzung ist der Nachweis, zum Lebensunterhalt nicht mehr als den Hartz-IV-Regelsatz von derzeit 416 Euro zur Verfügung zu haben. Wer HEMPELS verkaufen möchte, kann sich direkt in unserem Kieler Büro melden oder bei einer der Einrichtungen, die in anderen Städten mit uns kooperieren.

Woran erkenne ich HEMPELS-Verkaufende?

Alle HEMPELS-Straßenverkaufende müssen während ihrer Arbeit gut sichtbar einen Ausweis mit ihrem Namen und ihrer Verkaufenden-Nummer tragen.

Wie viel Geld bleibt bei den Verkaufenden?

Die Hälfte des Verkaufspreises: Jedes HEMPELS-Straßenmagazin kostet 2,20 Euro, die Verkaufenden erhalten davon 1,10 Euro sowie eventuell ein Trinkgeld. Bei Sonderausgaben wie dem "HEMPELS-Kochheft 2018" gilt dasselbe Prinzip: Der Verkaufspreis beträgt 2,80 Euro – davon sind 1,40 Euro für die Verkaufenden.

 

An wen kann ich mich bei Beschwerden wenden?

Alle Verkaufenden sind verpflichtet, sich während ihrer Arbeit an bestimmte Regeln zu halten: Sie dürfen etwa nicht betteln oder Drogen konsumieren. Sprechen Sie uns bitte an, sollten Sie einen Verstoß gegen diese Regeln beobachten.
Telefon: (04 31) 66 13 117 oder (04 31) 67 44 94.