HEMPELS-Verkäufer
Wie viele Menschen verkaufen HEMPELS?
Aktuell mehr als 100 Frauen und Männer bieten landesweit im Straßenverkauf oder im Handverkauf beispielsweise in Restaurants unsere Zeitung an – in Flensburg und Lübeck, Kiel oder Husum sowie weiteren Orten wie Rendsburg oder Schleswig. Insgesamt haben in den bisher 14 Jahren unseres Bestehens weit über 1000 Menschen diese Tätigkeit ausgeübt. Für viele war es die Chance, wieder Anker werfen zu können in einem „normalen“ Leben.
Wer darf HEMPELS verkaufen?
HEMPELS wird ausschließlich von Frauen und Männern verkauft, die sich in materiellen und/oder sozialen Schwierigkeiten befinden. Voraussetzung ist der Nachweis, zum Lebensunterhalt nicht mehr als den Hartz-IV-Regelsatz von derzeit 359 Euro zur Verfügung zu haben. Am Verkauf Interessierte können sich direkt in unserem Kieler Büro melden oder bei den in verschiedenen Städten mit uns kooperierenden Einrichtungen.
Woran erkenne ich einen HEMPELS-Verkäufer?
Jeder Verkäufer und Verkäuferin muss während der Verkaufsarbeit gut sichtbar einen Verkäuferausweis mit Namen und Verkäufer-Nummer tragen.
Wie viel Geld bleibt beim Verkäufer?
Jedes Heft kostet im Verkauf 1,80 Euro. Davon die Hälfte plus eventuelles Trinkgeld bleiben beim jeweiligen Verkäufer. Im vergangenen Jahr konnten unsere Verkäuferinnen und Verkäufer so pro Kopf monatliche Erlöse von im Schnitt 91,65 Euro erzielen.
An wen kann ich mich bei Beschwerden wenden?
Jeder Verkäufer ist verpflichtet, sich während der Verkaufstätigkeit an die Einhaltung bestimmter Regeln zu halten. Beispielsweise darf während der Arbeit nicht gebettelt werden, es dürfen dann auch keine Drogen konsumiert werden. Sprechen Sie uns im Sinne des Gesamtprojektes HEMPELS an, sollte mal ein Verstoß gegen diese Regeln stattfinden. Telefon: (04 31) 6 61 31 17.


