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HEMPELS 223 / November 2014

Hölle Heim

Gerd Meyer aus Schleswig wuchs im Kinderheim auf. Dort war er körperlicher und seelischer Gewalt ausgesetzt, ausgeübt von Erziehern. Bis heute hat er seine traumatischen Erlebnisse nicht bewältigen können. Kein Einzelfall

Die Erinnerung ist immer da in seinem Kopf, auch jetzt noch, mehr als vierzig Jahre später. „Man kriegt das einfach nicht raus da oben“, sagt Gerd Meyer, und wenn er nun beim Interview über sich und damals spricht, dann manchmal in der dritten Person. Als beträfen die Dinge eigentlich gar nicht ihn selbst und als könne er sich so vielleicht doch noch befreien von den Erlebnissen, die in der Erinnerung weiterhin quälen. „Man hat nur ganz wenige Momente im Leben ohne solche Gedanken“, sagt der heute 64-Jährige.

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Teamwork auf der Bühne

Theaterpädagoge Torger Bünemann (re.) bei der Probenarbeit mit Gefangenen der JVA Lübeck (Foto: Brandhorst).

Gefangene der JVA Lübeck arbeiten im Theaterprojekt zu Fragen der Schuld

Eben hat die Gruppe eine neue Szene probiert, und Luigi, der italienische Gefangene, muss jetzt erst mal Kritik loswerden. „Warum rennen wie die Fucks?“, will er von den anderen wissen, die ihm gerade mit etwas zu viel Tempo auf die Bühne gekommen schie- nen, „musse sein langsame die Auftritte“. Vorne sitzt Theater- pädagoge Torger Bünemann. „Kommt noch mal neu“, fordert er dann auf, „und zeigt das Leise der Rollen noch etwas stärker.“ Die anderen Gefangenen nicken, und nach dem nächsten Szenendurchlauf wirkt auch Luigi zufrieden. Ein Samstagnachmittag in der JVA Lübeck. Seit vergangenem Juni treffen sich einmal die Woche acht Langzeitgefangene, um in einem Veranstaltungsraum an einem besonderen Theaterprojekt zu arbeiten.

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Fensterblicke

Die ehemaligen Läden in der Christianstraße 39 dienen als Lagerräume, die Fenster waren verklebt (Foto: Heidi Krautwald).

Im Vicelinviertel in Neumünster ist der Sanierungsbedarf groß. Mit einem ungewöhnlichen Fotoprojekt soll die Identifikation mit dem Stadtteil erhöht werden

Leben in den Leerstand bringen: Das ist die Intention eines ungewöhnlichen Projektes im innenstadtnahem Vicelinviertel in Neumünster. Teilweise seit mehreren Jahren stehen dort in etlichen Gebäuden Geschäftsräume leer, die verwaisten Schaufenster wirken wenig einladend. Ab Mitte November werden in den Fenstern mehrerer Gebäude großflächige Fotoinstallationen angebracht, erstellt von HEMPELS-Fotografin Heidi Krautwald. Träger des Projekts ist der mit dem Quartiermanagment beauftragte Verein Soliton gemeinsam mit dem Kulturbüro Neumünster.

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„Mein Ziel: Einen eigenen Kundenstamm aufbauen“

Matthias Rust, 47, verkauft seit kurzem in der Lübecker Innenstadt

Seit einem knappen Vierteljahr arbeite ich nun als HEMPELS-Verkäufer, vor Sport-Karstadt in der Lübecker Innenstadt ist mein Platz. Die ersten Tage waren schon etwas ungewöhnlich, ich fühlte mich manchmal in der neuen Aufgabe beobachtet. Aber solche Gedanken sind wahrscheinlich ganz normal, wenn man etwas Neues beginnt. Positiv habe ich jedenfalls bemerkt, dass die Menschen sehr freundlich auf mich reagieren.

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