In eigener Sache

Helden des Alltags im NDR

NDR 1 rückt Obdachlosigkeit von HEMPELS-Verkäufern in den Mittelpunkt

Kieler Team "Hannibals Erben" Deutscher Meister im Straßenfußball der Wohnungslosen

Der amtierende Deutsche Meister im Straßenfußball der Wohnungslosen,...

Neues Fahrzeug für HEMPELS

Unser bisheriger, in die Jahre gekommener Kombi mit einer...

HEMPELS 193 / Mai 2012

Bloß nicht aufgeben

Schon seit vielen Jahren engagiert sich unser ehemaliger Verkäufer Franz Daschner gesellschaftspolitisch. „Nur weil ich arm bin, muss ich doch nicht alles akzeptieren“, sagt der 49-Jährige, für den Gerechtigkeit und Solidarität große Werte darstellen. Kürzlich hat er es nach sieben Jahren Obdachlosigkeit auch geschafft, wieder eine eigene Wohnung und einen Job zu finden.

Er mischt sich ein und engagiert sich mit Argumenten: Franz Daschner, der seit 2005 in Kiel ein paar Jahre lang unsere Zeitung verkauft hat, kann sich ein Leben ohne zivilgesellschaftliches Engagement nicht mehr vorstellen. „Demokratie bedeutet, dass ich mich als Bürger mit meinem Denken einmischen kann“, sagt der 49-Jährige, „und nur wenn Menschen sich in Politik einmischen, können sie Veränderungen bewirken.“ Daschners Vision ist die einer Gesellschaft von unten. „Vieles wird von oben vorgegeben und geht am Bürgerwillen vorbei“, sagt unser früherer Verkäufer.

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Freunde fürs Leben

Gyde Roggenkamp und ihr Mogli (Foto: Sabrina Gundert).

Wie ein DRK-Projekt Kindern Orientierung und Unterstützung vermittelt

Wenn Gyde Roggenkamp (24) und Dominik (10, Name geändert) aus Kiel zusammen staunend eine Ausstellung im Zoologischen Museum anschauen, sehen sie aus wie zwei Geschwister, die ihre Freizeit zusammen verbringen. Sie lachen viel, machen Blödsinn und verstehen sich gut. In Wirklichkeit kennen sich die beiden jedoch erst seit einigen Monaten. „Balu und Du“ hat sie zusammengeführt. „Balu und Du“ ist ein bundesweites, ehrenamtliches Programm, das Kinder im Grundschulalter fördert. Einem Grundschulkind („Mogli“) steht dabei ein junger Erwachsener („Balu“) als Mentor zur Seite.

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Gefangene schreiben in HEMPELS

Foto: REUTERS/Fabrizio Bensch

Neue Texte von Langzeitgefangenen aus der JVA Lübeck

Seit einem Jahr bietet HEMPELS in der Justizvollzugsanstalt Lübeck eine Schreibwerkstatt für Gefangene an – ein in Schleswig-Holstein bisher einmaliges Projekt. Die zu langjährigen Freiheitsstrafen verurteilten und frei­willig teilnehmenden Straftäter erhalten so die Möglichkeit, in sehr persönlichen Texten ihre Gedanken zu selbst gestellten Themen zu beschreiben.

Die Texte der Gefangenen lesen Sie im aktuellen Heft

 

 

„Zum Glück keinen Alkohol angerührt“

Carsten Rickert, 41, aus Flensburg nach Obdachlosigkeit wieder mit Wohnung

Bis vor ein paar Jahren verlief mein Leben so normal wie bei vielen anderen Menschen auch. Dass ich mal obdachlos auf der Straße landen würde, hätte ich mir früher nie vorstellen können. Doch als es dann soweit war, wusste ich plötzlich aus eigener Erfahrung, dass das manchmal sehr schnell gehen kann. Zum Glück habe ich inzwischen das Schlimmste überwunden und lebe seit einigen Wochen wieder in einer eigenen kleinen Wohnung.

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Alle Texte sind vollständig im aktuellen Mai-Heft zu lesen. Das Heft kann bei unseren landesweit mehr als 150 Verkäufer/innen erworben werden.