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HEMPELS 222 / Oktober 2014

Draußen auf der Straße

Fotoessay zu weltweiter Obdachlosigkeit

Weltweit sind mehr als 100 Millionen Menschen obdachlos, über eine weitere Milliarde leben in unzureichenden Unterkünften. Für Deutschland schätzt die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe die Zahl  wohnungsloser Frauen, Männer und Kinder auf 284.000, Tendenz steigend. Das Leid dieser Menschen ist überall gleich: Betteln, verstecken, nach Essen und Unterschlupf suchen – jeden Tag beginnt der Kampf aufs Neue. Die Fotos auf den folgenden Seiten zeigen weltweite Ausschnitte aus der Realität obdachloser Menschen. Sie zeigen auch, was ein Leben auf der Straße wirklich bedeutet, nämlich überleben anstatt leben.

Die Fotos sehen Sie im aktuellen Heft

 

 

Opfern helfen, neue Straftaten verhindern

Besuch im Knast: Teilnehmer der Fachtagung zu wiederherstellender Gerechtigkeit mit einem Gefangenen der JVA Kiel (Foto: Brandhorst).

Kaum woanders wird der Täter-Opfer-Ausgleich so erfolgreich angewendet wie in Schleswig-Holstein. Justizministerin Anke Spoorendonk kündigte auf einer Fachtagung an, als eines der ersten Bundesländer solche TOA's  künftig auch nach Gerichtsverfahren zu fördern

Äußerlich wie eine Eiche wirkt der Gefangene, an Armen und Hals trägt er eine Ansammlung verschiedenster Tätowierungen. Erst 26 wird der junge Mann demnächst, aber in Haft hockt er jetzt schon das dritte Mal. Mal hatte er, der in einem Heim aufwuchs und bereits als 14-Jähriger illegale Drogen zu sich nahm, jemandem das Nasenbein zertrümmert, mal einem anderem das ganze Gesicht. „Die hatten mich beleidigt“, sagt er heute dazu, „dann hab ich reingehämmert.“ Der Gedanke, Konflikte auch anders lösen zu können, kam ihm früher nie.

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Deutschland kann Armut abschaffen – wenn es nur will

Armutsforscher Prof. Thomas Riis von der Universität Kiel (Foto: Heidi Krautwald).

Gastbeitrag von Professor Riis über „Armut als Krankheit der Gesellschaft“

Es ist wirklich eine kranke Gesellschaft, die akzeptiert, dass ein großer Teil der Bevölkerung (15 Prozent) nur mit Schwierigkeit über die Runden kommt und zur selben Zeit die steuerfreie Bildung und Vermehrung von großen Vermögen erlaubt. Aber – heißt es dann vom Wirtschaftsflügel der Politik – die Armen sind daran selber Schuld. Das ist eine bequeme Unterstellung, die nicht dadurch wahrer wird, dass man sie über die Jahrhunderte wiederholt hat. Aber wie entsteht die Armut?

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„Auf diesen Monat freue ich mich besonders“

Herbert Hoffmann aus Lübeck wird Ende Oktober 55 Jahre alt

Dieser Monat Oktober wird für mich ein ganz besonderer sein, auf den ich mich schon länger freue: Zum einen ist es jetzt ziemlich genau ein Jahr her, dass ich mit der Arbeit als HEMPELS-Verkäufer begonnen habe – eine sehr gute Entscheidung war das, aber später dazu mehr. Und ich werde am 23. Oktober 55 Jahre alt. Lübeck ist meine Heimatstadt. Hier bin ich geboren, hier habe ich immer gelebt. Wegen einer Lernschwäche besuchte ich als Kind eine Förderschule. Nach der Schule habe ich verschiedene Jobs ausgeübt, unter anderem als Tankwart. Später bin ich dann in den Pflegebereich gekommen. Eine Ausbildung habe ich zwar nicht gemacht, aber in den neunziger Jahren habe ich knapp zehn Jahre lang als Altenpflegehelfer gearbeitet. Eine Aufgabe, die mir großen Spaß bereitet hat. 1999 war es dann vorbei mit dieser Arbeit.

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