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Helden des Alltags im NDR

NDR 1 rückt Obdachlosigkeit von HEMPELS-Verkäufern in den Mittelpunkt

HEMPELS 219 / Juli 2014

Bloß nicht aufgeben

Vor gut zwei Jahren starb Marc van de Berghs Frau an Krebs. Seine Trauer bekämpfte der erfahrene Extremsportler aus Schleswig mit
einer ungewöhnlichen Idee, einem Spenden-Triathlon. Er will so auch anderen Menschen in ähnlichen Lebenssituationen Mut machen

Er hätte resignieren können damals, zumindest für eine gewisse Zeit, und mehrere Wochen lang hat Marc van de Bergh dann auch versucht, den einen Schmerz mit einem anderen zu bekämpfen. Nachdem Anfang 2012 seine Frau Michaela an Brustkrebs gestorben war, als jede Hoffnung auf Heilung sich als trügerisch erwiesen hatte und „kein Strohhalm mehr da war, an den ich mich klammern konnte“, ging er anschließend täglich in den Wald. Jeden Tag 15 Kilometer lange Waldläufe, bis der damals knapp 36 Jahre alte Extremsportler kurz davor war, seinen Körper zu ruinieren. Doch Marc van de Bergh wollte nicht resignieren, auf keinen Fall aufgeben. Der erfahrene Triathlet wollte etwas zurückgeben und Menschen in ähnlichen Lebenssituationen Mut machen. Und entwickelte eine ungewöhnliche Idee.

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Gefangene schreiben in HEMPELS

Neue Texte aus unserer Schreibwerkstatt in der JVA Lübeck

Seit gut drei Jahren führen wir – gemeinsam mit der JVA – in Lübecks Justizvollzugsanstalt eine Schreibwerkstatt für Langzeitgefangene durch. Männliche Inhaftierte nutzen dieses der Resozialisierung dienende Projekt, sich offen und kritisch mit eigenen Stimmungen auseinanderzusetzen. Eine regelmäßig in HEMPELS veröffentlichte Auswahl entstandener Texte beschreibt so die besondere Gefühlswelt hinter Mauern. So verschieden die Themen der nachfolgenden Texte sind – eines haben sie gemeinsam: Sie zeigen die Bedeutung funktionierender Beziehungen nach „draußen“, zu Familie, Freunden, Bekannten. Denn Straftäter sind keine Verdammten auf ewige Zeiten. Eine Zivilgesellschaft zeichnet aus, jedem nach der Haft die Rückkehr in ein geordnetes Leben zu ermöglichen.

Die Berichte der Gefangenen lesen Sie im aktuellen Heft

 

 

„Es geht weiter vorwärts mit mir“

Marco Fentsahm, 36, aus Lübeck ist auf einem guten Weg

Wie es mir geht? Alles in allem ziemlich gut, jedenfalls verglichen mit früher. Nun  gut, in letzter Zeit habe ich ein paar Kilo Gewicht zugelegt, das nervt schon etwas. Es fällt mir halt schwer, keine Süßigkeiten zu naschen. Aber vielleicht hängt das ja auch damit zusammen, dass ich vergangenen Sommer mit dem Rauchen aufgehört habe. Immerhin ernähre ich mich am Abend inzwischen immer häufiger von Salat.
Ja, früher: Vor zehn oder 15 Jahren hätte ich nicht gedacht, dass ich irgendwann wieder mal so leben könnte, wie ich das jetzt tue. Mit 16 war ich erstmals mit Drogen in Berührung gekommen, erst mit Haschisch, dann auch mit Ecstasy und anderen Stoffen. Das war damals noch in Kiel, wo ich geboren bin.

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