Diese Geschichten finden Sie im Januar-Heft Ihrer HEMPELS:

Eine Nacht draußen im Freien

Im Dezember haben wir in Wacken das deutschlandweit einzige »sleep out« unter freiem Himmel veranstaltet, um auf die Not obdachloser Menschen aufmerksam zu machen. Auch ein HEMPELS-Reporter war dabei

Mein Schlafsack soll besonders kälteresistent sein – so steht es zumindest auf dem Etikett. Trotzdem friere ich, als ich aufwache. Es ist dunkel, erst kurz vor drei Uhr. Viel zu früh, um aufzustehen. Aber auch viel zu ungemütlich, um weiterzuschlafen. Das liegt am Schlafplatz und der Jahreszeit: Ich habe auf einer matschigen Wiese geschlafen. In Wacken, Schleswig-Holstein, unter freiem Himmel. Anfang Dezember. Kalter Wind, stundenlang Regen, einstellige Temperaturen: Dass das nicht besonders gemütlich wird, war absehbar.

Wie man auf so eine Idee kommt? Nun, sie stammt nicht von mir – doch sie hat mich überzeugt. Die Idee geht so: Seit zwei Jahren organisiert die schottische Initiative »World's Big Sleep Out« im Winter ein Draußenschlafen, um auf die Not wohnungsloser Menschen aufmerksam zu machen. Teilnehmende der Events sammeln dabei Spenden für Projekte zugunsten Wohnungsloser. Am 7. Dezember 2019 gab es weltweit an über 50 Orten ein Draußenschlafen – etwa in New York, London oder Hongkong. Und auch in Wacken: Dort haben wir von HEMPELS zusammen mit den Machern des Wacken Open Air das einzige »sleep out« in Deutschland organisiert.

Was die Teilnehmenden bei unserem Draußenschlafen in Wacken erlebt haben, erfahren Sie in der Dezember-Ausgabe unseres Straßenmagazins. Das neue Heft ist ab sofort erhältlich – und das natürlich wie immer nur bei den Straßenverkaufenden Ihres Vertrauens!

Das wäre doch gelacht

Wer im Krankenhaus auf die eigene Genesung wartet, muss oft auch Langeweile ertragen. Kieler Schülerinnen haben deshalb ein Projekt gestartet, mit dem sie Patienten einer Kinderklinik die Zeit vertreiben und für das sie inzwischen mit Preisen ausgezeichnet wurden: Sie schenken ein Lächeln

Krankenhäuser zählen nicht zu den Orten, an denen die meisten Menschen gerne ihre Zeit verbringen – außer vielleicht, sie sind Ärztin oder Krankenpfleger und lieben ihren Job. Patienten tun das häufig nicht; schließlich sind sie in einer Klinik wegen ihrer Erkrankung oder zumindest eines Verdachts darauf. Und oft sind Aufenthalte im Krankenhaus auch noch das: »Schrecklich langweilig«, wie Greta Balow sagt.

Ein Rückblick: Vor zwei Jahren musste die heute 16-Jährige einige Tage in der Kinderklinik des UKSH (Universitätsklinikum Schleswig-Holstein) in Kiel verbringen. »Für meine Zimmernachbarn war es sogar noch langweiliger als für mich«, sagt sie. Deren Eltern kamen nur selten zu Besuch, weil sie arbeiten mussten und nicht in der Stadt wohnten. Greta Balow hatte Glück: Täglich vertrieben Freunde und Familie ihr die Langeweile.

Unsere Geschichte über »Schenke ein Lächeln«, das Projekt der Kieler Schülerinnen, finden Sie ab sofort in der neuen Ausgabe Ihrer HEMPELS!

»Sieht echt super aus«: Trinkraum-Fassade bemalt

Künstlerinnen aus Kiel-Gaarden haben zusammen mit HEMPELS-Mitarbeitenden die Fassade unseres Trinkraums neu gestaltet

Bunt und voller Motive statt eintönig-hellgelb: So sieht nun die Fassade unseres HEMPELS-Trinkraums in Kiel-Gaarden aus. Zusammen mit drei Gaardener Künstlerinnen haben die Trinkraum-Mitarbeitenden Melle, Peter und Christian die Außenwände zur Kaiser- sowie zur Medusastraße neu gestaltet. Neben einem HEMPELS-Schriftzug sind darauf nun etwa ein Anker oder die Silhouetten berühmter Kieler Bauwerke zu sehen. »Sieht jetzt echt super aus«, sagt Christian.

Den ganzen Bericht über die Fassadenbemalung unseres Trinkraums können Sie in der Januar-Ausgabe von HEMPELS nachlesen – out now!