Diese Geschichten finden Sie im Februar-Heft Ihrer HEMPELS:

Ganz schön sensibel

Als hochsensibel gelten Menschen, die Sinneseindrücke und Gefühle ungewöhnlich stark wahrnehmen. Nina Petersen ist selbst betroffen – und sie berät andere, wie sie mit dieser Besonderheit umgehen können

Tiefgrau hängt die Wolkendecke am späten Freitagnachmittag über dem Örtchen Brekling bei Schleswig. Und irgendwo hinter dem Grau versteckt geht nun die Sonne unter. Kein Wunder also, dass unser Fotograf die große Deckenlampe anknipst, um Nina Petersen in ihrer Küche zu fotografieren. Bisher hatte die 42-Jährige während des Interviews oft gescherzt und sich bereitwillig ablichten lassen – doch jetzt dreht sie, statt in die Kamera zu lächeln, ihren Kopf zur Seite: »Schrecklich – diese grelle Lampe schalte ich sonst nie ein!«

Schrecklich? Unser Fotograf zuckt entschuldigend mit den Schultern; damit hatte er nicht gerechnet. Nina Petersen zeigt mit dem Finger zur Deckenlampe: »Das Flackern ist total unangenehm für mich.« Dem Reporterteam war das gar nicht aufgefallen. »Grelles Licht kann richtig Stress bedeuten, wenn man hochsensibel ist«, sagt sie. Als hochsensibel gelten Menschen, die Sinneseindrücke und Gefühle ungewöhnlich stark wahrnehmen. Sie können Informationen wie ein flackerndes Licht nicht einfach ignorieren, »weil uns dafür der Filter fehlt«. Nina Petersen ist hochsensibel – und sie berät Menschen, die es auch sind.

Wie Nina Petersen hochsensiblen Menschen hilft, das erfahren Sie in der Februar-Ausgabe unseres Straßenmagazins. Das neue Heft ist ab sofort erhältlich – und das natürlich wie immer nur bei den Straßenverkaufenden Ihres Vertrauens!

Vom Soldaten wieder zum Kind

In einem syrischen Rehabilitationszentrum werden ehemalige Kindersoldaten der Islamisten für ein normales Leben nach dem Krieg trainiert. Geht das?

Hassan ist dreizehn Jahre alt. Vor zwei Jahren wurde er von den kurdisch angeführten Demokratischen Kräften Syriens (SDF) im Kampf gegen Daesch gefangen genommen. Daesch ist die arabische Abkürzung für den sogenannten Islamischen Staat IS. Der damals elfjährige Hassan hatte eine entsetzliche Geschichte: Sein Vater und sein Onkel waren beide bei Daesch. Grausame Männer, die mindestens fünfzig Menschen geköpft hatten. Hassan wurde von seinem Vater und seinem Onkel mit der Aufgabe betraut, nach den Hinrichtungen aufzuräumen, die Köpfe beiseite zu schaffen.

Nach seiner Gefangennahme wurde der Junge im 2017 neu eingerichteten und mit Regierungsgeldern und privaten Spenden finanzierten Hori-Rehabilitationszentrum für Daesch-Kindersoldaten untergebracht. »Seit fast zwei Jahren ist er nun bei uns«, sagt Musab Mohammad, Co-Direktor des Zentrums. »Und es geht ihm ziemlich gut, wenn Sie überlegen, was er erlebt hat. Er wurde zu drei Jahren Gefängnis verurteilt. Hier verfolgt er ein spezielles Programm, wir gehen unter anderem mit ihm draußen im Dorf spazieren. Sehr alltägliche Dinge.«

Die ganze Geschichte über das Rehabilitationszentrum für ehemalige Kindersoldaten finden Sie ab sofort in der neuen Ausgabe Ihrer HEMPELS! (Mit Dank an das Schweizer Straßenmagazin Surprise / INSP.ngo)

In 12 Monaten wird HEMPELS 25 Jahre alt

Zulaufend auf unser Jubiläum beschreiben Persönlichkeiten, warum sie die Stiftung »HEMPELS hilft wohnen« unterstützen. In diesem Monat: Landtagspräsident Klaus Schlie

Im Februar 2021 feiern wir unser 25-jähriges Bestehen, die Planungen dafür laufen bereits. Dann 25 Jahre, in denen sich nicht nur die Zeitschrift zu einer aus der schleswig-holsteinischen Medienlandschaft nicht mehr wegzudenkenden Stimme entwickelt hat, zu einer Stimme derer, die allzu oft nur am Rande wahrgenommen werden. Denn längst sind wir noch mehr – wir mahnen und fordern nicht nur, wir handeln.

Zulaufend auf unser Jubiläum werden wir deshalb an dieser Stelle künftig unsere Stiftung »HEMPELS hilft wohnen« in den Mittelpunkt stellen, die Wohnraum für Wohnungslose schafft. Jeden Monat lassen wir eine Persönlichkeit zu Wort kommen, die die Bedeutung unserer Stiftungsarbeit unterstreicht.

Warum Landtagspräsident Klaus Schlie (CDU) die HEMPELS-Stiftung unterstützt, können Sie in unserer Februar-Ausgabe nachlesen!