Werfen Sie einen Blick in die neue Januar-Ausgabe von HEMPELS!

Beim Straßenverkauf gelten für unsere Verkaufenden besondere Hygiene- und Abstandsregeln: Sie erhalten infektionshemmendes Schutzmaterial sowie die Möglichkeit, mit ausreichend Abstand zu ihren Kundinnen und Kunden einen kontaktlosen Verkauf anzubieten. Wie genau der kontaktlose Verkauf funktioniert, können Sie unter diesem Link nachlesen.

Rahmenhandlung

Mit handgefertigten Bambus-Fahrrädern finanziert ein Unternehmen aus Schleswig-Holstein eine Schule in Ghana. Ein Besuch bei den jungen Gründern

Um das Gebäude im Kieler Wissenschaftspark kurvt ein junger Mann. Er tritt in die Pedale und lenkt zur einen, dann zur anderen Seite; er bremst ab und beschleunigt wieder – so prüft man wohl, was ein Fahrrad kann. Schon aus einiger Entfernung fällt der holzartig-braune Rahmen des Bikes auf. Und aus der Nähe erkennt man: Er besteht nicht aus Aluminium oder Stahl, sondern Bambus. Jener Graspflanze, die vor allem in tropischen und subtropischen Gebieten wächst.

»Oft fragen Leute: Ein Fahrrad aus Bambus – hält das?« Das sagt Jonas Stolzke, der im umkurvten Gebäude in seinem Büro sitzt. Antwort des 28-Jährigen: »Klares ja! Bambushalme sind zwar hohl, verholzen jedoch stark. Deshalb sind sie ein leichtes und trotzdem robustes Material.« Zusammen mit dem 30-jährigen Maximilian Schay leitet Jonas Stolzke die my Boo GmbH. Ihr Geschäftsmodell: Sie verkaufen Bambus-Fahrräder – handgefertigt in Ghana (Rahmen) und Kiel (Montage). Wie kommt man bloß auf diese Idee?

Eine Antwort darauf finden Sie in unserer Januar-Ausgabe. Ihr Exemplar bekommen Sie schon ab Donnerstag, 31. Dezember, bei den Straßenverkaufenden Ihres Vertrauens!

Unter dem Eis gibt es Leben

In einem im norwegischen Permafrost verborgenen Gewölbe lagern mehr als eine Million Pflanzensamen zur Rettung der Menschheit. Vor allem die arme Weltbevölkerung kann davon profitieren

Auf der gefrorenen Inselgruppe Svalbard, auf halbem Weg zwischen dem Norden des norwegischen Festlands und dem Nordpol, befindet sich der weltweite Saatguttresor. In dieser unwirtlichen, aber atemberaubenden Landschaft ist die ultimative Lagerlösung untergebracht, die zum Schutz des Saatguts der wichtigsten Kulturpflanzen der Welt entwickelt wurde. Insbesondere auch für arme Gesellschaften hat dieser Ort eine große Bedeutung. Dazu später mehr.

Zunächst: Das 2008 unter anderem auf Initiative des norwegischen Landwirtschaftsministeriums errichtete Gewölbe wird von Genbanken, Regierungen, Universitäten und Forschungseinrichtungen aus allen Kontinenten genutzt. Wenn ihre eigenen Sammlungen gefährdet sind, wenn es aufgrund von Krankheiten zu massiven Ernteausfällen kommt, wenn die Lebensmittelversorgungsketten durch Konflikte unterbrochen werden – oder wenn es ein anderes Untergangsszenario von der Zombie-Apokalypse bis zum Asteroideneinschlag gibt – , könnte das weltweite Saatgutlager Hoffnung der Menschheit auf ein Überleben sein.

Den ganzen Bericht können Sie in unserem Januar-Heft nachlesen!

Mit Dank an The Big Issue UK / INSP.ngo

Jetzt bleibt mal cool

Christoph Rickels ist seit einer Gewalttat schwerbehindert. Aber das ist nur die halbe Wahrheit. Zuvor hatte er selbst oft zugeschlagen. Heute führt er ein eigenes Präventionsprojekt

Als ihn der Schlag traf – vor gut 13 Jahren –, war Christoph Rickels 20 Jahre alt. Eigentlich hatte er damals vor, aus seinem Heimatdorf in Ostfriesland nach Süddeutschland zu ziehen, um sich dort zum Feldjäger bei der Bundeswehr ausbilden zu lassen. In seiner Freizeit war Rickels ein Partylöwe, und zum Abschied wollte er es mit seinen Kumpels in einer Diskothek noch mal richtig krachen lassen.

Muskelbepackt, großmäulig und in Trinklaune betrat er an jenem 28. September 2007 eine Diskothek in Aurich. Bald entdeckte er eine Flirtbekanntschaft am Tresen, mit der er durch die Nacht feiern wollte. Dass sie einen Freund hatte, kümmerte ihn nicht. Dass dieser Freund an jenem Abend ebenfalls in der Disco war, auch nicht. Um 1.51 Uhr kümmert Christoph Rickels überhaupt nichts mehr.

Weiterlesen können Sie diesen Beitrag in der neuen Ausgabe unseres Straßenmagazins!

Mit Dank an Trott-war / INSP.ngo