So können Leistungsempfänger Energie und Geld sparen01.03.18

Fotos: Jobcenter Flensburg

Bedürftige Menschen, die etwa Arbeitslosengeld II oder Wohngeld empfangen, können in vielen Regionen in Schleswig-Holstein einen sogenannten "Stromspar-Check" nutzen: Energie-Berater identifizieren besondere "Stromfresser" in den Wohnungen und geben Tipps, wie am besten geheizt und gelüftet werden sollte. Dabei werden manchmal technische Hilfsmittel zum Stromsparen kostenfrei verbaut – etwa moderne LED-Leuchtmittel oder Durchlaufbegrenzer für Wasserhähne.

Haushalte sparen nach der Beratung im Durchschnitt etwa 150 Euro pro Jahr, so das Jobcenter Flensburg. "Da die Strom-Kosten aus den Regelleistungen unserer Kundinnen und Kunden gezahlt werden, haben sie bei energiesparendem Verhalten am Monatsende mehr Geld für sich", sagt Claudia Remark, Geschäftsführerin des Flensburger Jobcenters. Zudem würden sie damit auch etwas für die Umwelt tun.

Die Energie-Berater sind zumeist langzeitarbeitslose Menschen, die für die Beratungen ausgebildet wurden. Ziel des Jobcenters: Die Menschen sollen durch die Beratungen eine Tagesstruktur bekommen und ihre Kommunikationsfähigkeit stärken. Außerdem sollen sie Freude an der Team-Arbeit haben und Erfahrungen für eine künftige Arbeit sammeln, so das Jobcenter Flensburg.

Auf den Fotos neben diesem Text sehen Sie Energie-Berater des Jobcenters Flensburg bei Wohnungs-Besuchen. Den "Stromspar-Check" gibt es inzwischen bundesweit an vielen Jobcenter-Standorten. Weitere Infos finden Sie unter www.stromspar-check.de

MGG/Jobcenter Flensburg

Fotos: Jobcenter Flensburg