HEMPELS Strassenmagazin

"Es besteht dringender Handlungsbedarf"

 

Diskussionsrunde zur Landtagswahl 2017

Wenn in Schleswig-Holstein  am 7. Mai die Landtagswahl stattfindet, geht es auch um wichtige soziale Fragen: Was muss getan werden, um von Armut und Ausgrenzung betroffene Menschen zu helfen? Wir haben Spitzenvertreter der Wohlfahrtsverbände des Landes zu einer Gesprächsrunde geladen. Sie waren sich einig: Neben vielen anderen Themen ist die Frage der Wohnraumversorgung für Obdachlose besonders wichtig

Die Teilnehmer der Gesprächsrunde waren Günter Ernst-Basten (Vorstand Paritätischer), Torsten Geerdts (Vorstand DRK), Sonja Jacobsen (stv . Landesvorsitzende AWO), Heiko Naß (Landespastor Diakonisches Werk) sowie HEMPELS-Vorstand Jo Tein. Moderiert und aufgezeichnet wurde die Diskussion von Chefredakteur Peter Brandhorst, fotografisch festgehalten von Fotografin Heid Krautwald.

Lesen Sie die Beiträge im aktuellen Magazin. Sie erhalten es ab Monatsbeginn bei Ihrem Straßenverkäufer und zum Monatsende bei uns als PDF zum Download.

 

 

Eine neue Eurovision

Im Wendland wird ein neues Dorf gegründet

Im Wendland entsteht aus dem Nichts ein Dorf für Familien und Geflüchtete, jüngere und ältere Menschen. Im Kleinen wollen die Bewohner dort vorleben, wie das Europa der Zukunft aussehen könnte.

Der Baugrund fuür ein neues Europa liegt nur 102 Kilometer von Hamburg entfernt. Mit dem Zug fährt man eine Stunde und 38 Minuten. Vom Bahnhof Hitzacker sind es dann nur noch ein paar Schritte, bis man auf einer riesigen Wiese steht. Dort soll ausprobiert werden, wie Zusammenleben auf dem Land im 21. Jahrhundert funktionieren kann.

"Europa wird so liebenswert, wie wir es gestalten", sagt Sonja Deuter beim Rundgang um das 55.000 Quadratmeter große Grundstu?ck, das ihre Genossenschaft gekauft hat, um darauf ein ganzes Dorf zu errichten. Mit Wohnhäusern fu?r Geflüchtete, Familien und Ältere, die dort gemeinsam und gleichberechtigt leben wollen. Das ist die Vision. "Es wird keine Zäune geben", schwärmt Sonja, "die Grundidee ist Gemeinschaft." Ein Schlagwort, das man von fast jedem hört, der sich dort engagiert.

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Kein Tag wie jeder andere

Am 14. April  ist für Christen Karfreitag und für andere Gläubige auch ein besonderer Tag

Am 14. April bleiben viele Wecker stumm. Keine Arbeit, die Supermärkte geschlossen – an Karfreitag haben auch in Schleswig-Holstein die meisten Menschen frei. Doch nicht nur für Christen ist der Tag besonders, sondern auch für andere religiöse Gruppen. Drei Menschen haben uns erzählt, was und wie sie am 14. April feiern.

Für Christen ist Karfreitag ein Feiertag. Für Christin Gelder ist der Tag auch ein Feiertag, aber keiner, an dem sie ausgelassen feiern möchte. Im vergangenen Jahr wurde sie ausgerechnet an Karfreitag 60 und die Feier zum runden Geburtstag musste verschoben werden...

Walter Joshua Pannbacker von der Jüdischen Gemeinde feiert in diesen Tagen, vom  11. bis zum 18. April, Pessach. Juden  erinnern damit an den Auszug der Israeliten aus ägyptischer Gefangenschaft und blicken zugleich voran.

Arun Basnet stammt aus Kathmandu, der Hauptstadt Nepals. Am 14. April haben die Menschen dort frei – sie feiern das hinduistische Sonnenneujahr. Er bezeichnet sich nicht als besonders religiös,  trotzdem spiele der Glaube in seinem Alltag eine wichtige Rolle.

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