HEMPELS Strassenmagazin

Sein Schiff wird kommen

 

Törn auf dem Wattenmeer für benachteiligte Kinder und Jugendliche

Viele Jahre war Hans-Harro Hansen als Kapitän auf den Meeren unterwegs. Im Ruhestand hat der heute 76-Jährige eine Stiftung gegründet. Seit sieben Jahren lädt er nun mit ihr regelmäßig benachteiligte Kinder und junge Menschen aus besonders belasteten Familiensituationen aus Husum und Umgebung zu einer Fahrt in das Wattenmeer ein.

 

Da steht er nun am Landesteg, eine rötliche Färbung hat sich rund um den grauen Vollbart gelegt, der 76-jährige Hans-Harro Hansen scheint ähnlich aufgeregt zu sein wie die vielen Kinder in seiner Nähe. „Wo gaiht di dat denn?“, spricht er ein paar von ihnen auf Nordstrander Platt an. Und kaum jemand kommt jetzt an ihm vorbei, ohne einen Willkommensgruß zugerufen zu bekommen. Die Gesichter der Kinder leuchten längst ähnlich wie das von Hansen. 

Lesen Sie weiter im aktuellen Magazin. Sie erhalten es bei Ihrem Straßenverkäufer und zum Monatsende bei uns als PDF zum Download.

 

 

Der Dämon in mir

 

 

Im Kampf mit der Borderline-Erkrankung

Seit vielen Jahren leidet ein 52-Jähriger an einer Borderline-Erkrankung und kämpft gegen Stimmen in seinem Kopf. Ein anonymer Erfahrungsbericht über den Alltag mit einer psychischen Erkrankung

 

Wie es mir gerade geht? Ganz gut eigentlich – man soll nicht immer nur jammern. Im Moment jedenfalls scheint mein Dämon anderweitig beschäftigt; ein Jahr habe ich seine Stimme nicht mehr gehört. Aber ich kenne ihn inzwischen zur Genüge: Irgendwann wird er zurückkommen und sich wieder in meinem Kopf breitmachen. Und mir erzählen wollen, dass ich in seinen Augen ein Versager bin und es das Beste wäre, ich würde einfach verschwinden aus dieser Welt.

 

Eine Borderline-Erkrankung ist nur schwer zu heilen; mit meiner werde ich bis ans Lebensende zu kämpfen haben, sagen die Ärzte. Seit ich denken kann lebe ich mit heftigen manisch-depressiven Stimmungs- und Gefühlsschwankungen. Heute himmelhoch jauchzend, morgen zutiefst deprimiert. Und in den depressiven Phasen spricht dann der Dämon zu mir.

 

Die ganze Geschichte lesen Sie im aktuellen Magazin. 

 

 

Den Becher im Blick

 

Fotos über Orte, an denen Arme um Almosen bitten

Auf seinen Fotos sind keine Gesichter zu sehen. Und doch verraten die Aufnahmen mehr über die Lebensumstände dieser Menschen – und wie individuell sie jeweils damit umgehen –, als das manchmal andere Fotos tun: Bernd Bünsche, promovierter Kunsthistoriker und früherer Chefrestaurator im Landesmuseum Schleswig-Holstein im Schloss

 

Gottorf,  hat Orte fotografiert, an denen arme Menschen um Almosen bitten. Die Fotos sollen beim Betrachter die Bereitschaft fördern, „sich jammern zu lassen“.

Die Fotos sehen Sie im aktuellen Heft