Werfen Sie einen Blick in die neue September-Ausgabe von HEMPELS!

Beim Straßenverkauf gelten für unsere Verkaufenden besondere Hygiene- und Abstandsregeln: Sie erhalten infektionshemmendes Schutzmaterial sowie die Möglichkeit, mit ausreichend Abstand zu ihren Kundinnen und Kunden einen kontaktlosen Verkauf anzubieten. Wie genau der kontaktlose Verkauf funktioniert, können Sie unter diesem Link nachlesen.

Grün statt Grau

Das Unternehmen Rankwerk will die Gärten in die Stadt zurückholen

»Wir wollen die Gärten wieder zurück in die Stadt holen«, sagt Peter Gemmer. »Und wenn ich mir die Balkone so anschaue, sehe ich noch viel Luft nach oben.« Aber, so der Mitarbeiter von Rankwerk, auch Kiel sei in den vergangenen Jahren viel grüner geworden. Einen nicht unwesentlichen Anteil daran hat die auf dem Gelände der »Alten Mu« am Lorentzendamm ansässige Firma, die sich dem Home Gardening verschrieben hat.

Wer diesen Begriff vor einigen Jahren in die Suchmaschine von Google eintippte, habe, so Gemmer, in Deutschland keinen Trefferhinweis erhalten. »Aber mittlerweile ist das Bewusstsein für gesunde Ernährung, Bio-Produkte und Nachhaltigkeit stark gestiegen.« Ein Boom, der auch bei Rankwerk für viel Rückenwind sorgt.

Mehr über Rankwerk erfahren Sie in der aktuellen HEMPELS-Ausgabe. Ihr Exemplar bekommen Sie ab Mittwoch, 1. September, bei den Straßenverkaufenden Ihres Vertrauens!

»Ohne ihn käme ich nicht zum Arzt«

Im Projekt »Mensch trifft Mensch« unterstützen Arbeitslose Senioren und Seniorinnen im Alltag

»Dieses Projekt ist einsame Klasse«, sagt Agnes Smidt-Haß , die vor drei Jahren Kontakt zu »Mensch trifft Mensch« aufgenommen hat. In Kooperation mit dem Jobcenter werden hier Arbeitslose vermittelt, die Senioren und Seniorinnen im beschwerlicher werdenden Alltag unterstützen und für sich ein festes Beschäftigungsverhältnis aufbauen können. So wie Dirk Schumann.

Der 53-Jährige kam einst aus Sachsen-Anhalt nach Kiel und arbeitete auf der Werft als Lackierer und Maler. »Ich hatte schon immer eine soziale Ader«, sagt Schumann, der sich pro Woche knapp 30 Stunden um ältere Menschen kümmert. »Eine betreute Person beispielsweise, Michael, ist auf seinen Rollstuhl angewiesen«, sagt Schumann, ein hagerer Mann mit langen Haaren und einem dauerhaften Lächeln. »Weil die Rampe auf- und abgebaut werden muss, könnte er seine Wohnung ohne Hilfe gar nicht mehr verlassen.« Er habe früher in einem Mehrgenerationhaus gelebt und dort unter anderem gerne gegen alle Bewohner eine Runde Skat gekloppt.

Weiterlesen können Sie den Bericht über »Mensch trifft Mensch« in unserer September-Ausgabe. Wir wünschen viel Spaß bei der Lektüre!

Verschmutzte Gewässer auf der ganzen Welt

Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung leidet unter Wassermangel

Etwa vier Milliarden Menschen auf der Erde – mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung – leiden mindestens einen Monat im Jahr unter schwerem Wassermangel, und etwa 1,6 Milliarden Menschen haben laut den Vereinten Nationen Probleme, Zugang zu sauberem, sicherem Wasser zu haben. Die UN fordert mit ihren Zielen für nachhaltige Entwicklung bis 2030 Wasser und sanitäre Einrichtungen für alle. Zugleich befürchtet die Weltorganisation, dass die Wasserknappheit zunimmt und mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung bis 2050 in wasserarmen Regionen leben wird.

Dr. Julia Brown, eine auf Umwelt und Entwicklung spezialisierte Humangeografin an der Universität Portsmouth, sagte gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, dass es in vielen Ländern mit wasserintensiver Landwirtschaft und Industrie an ausreichend sauberem Trinkwasser fehle. »Wenn wir Produkte, Lebensmittel und Kleidung kaufen, sind wir uns nicht immer bewusst, dass wir eigentlich das Wasser von jemand anderem importieren, und oft sind die Länder, aus denen wir Wasser importieren, wie bei Avocados oder unseren Jeans, eigentlich sehr wasserarme Länder«, so Brown.

Mit Dank an Reuters / INSP.ngo

Den ganzen Text mit Fotos von Reuters-Fotografen, die verschmutzte Gewässer in verschiedenen Ländern zeigen, finden Sie im September-Heft unseres Straßenmagazins!