Diese Geschichten finden Sie im Oktober-Heft Ihrer HEMPELS

Werners Welt

Ab sofort bieten unsere Verkäufer zusätzlich zum Magazin weihnachtliche Postkarten an, die Comiczeichner Brösel mit Motiven des langnasigen Motorradfreaks Werner gestaltet hat. Zu Besuch bei einem Künstler, der viel zu erzählen hat über früher und heute und darüber, warum er bald einen eigenen Kulturschuppen eröffnet und vor vielen Jahren mal im Knast gelandet ist
 

Ein kleines Dorf irgendwo bei Kiel. Ein alter Gutshof ist dort seit 1993 das Zuhause von Rötger und Petra Feldmann, seiner Ehefrau und Managerin: Und als man beide besucht, sitzt dem Hausherrn für einen ordinären Montagmorgen bereits um zehn Uhr in der Früh der hintergründige Schalk bemerkenswert locker im Nacken.

Auf dem Küchentisch liegen Flyer für ein »Volksbegehren zum Schutz des Wassers«. Worum es da geht, will man also wissen. »Worum es da geht?«, fragt Rötger Feldmann überrascht zurück. Fast scheint ihm jetzt die Brille von der Nase zu rutschen, im Gesicht ein großes Staunen, genauso gut hätte man wohl auch fragen können, was denn, bitteschön, so toll daran sein soll, in der Freizeit mit ölverschmierten Händen an stinkenden Motorrädern rumzuschrauben. »Weißt' das denn nich'?«, antwortet Hausherr Feldmann schließlich wieder einigermaßen gefasst, die zwischenzeitliche Gesichtsblässe ist auch verschwunden. »Dass unsä gutes Bier nich' kaputt geht!«

Die ganze Geschichte über unseren Besuch bei Brösel können Sie in der Oktober-Ausgabe unseres Straßenmagazins nachlesen. Das neue Heft ist ab sofort erhältlich – und das natürlich wie immer nur bei den Straßenverkaufenden Ihres Vertrauens!

Weitere Infos zu den Weihnachtskarten von Brösel finden Sie hier

Wie Familien weltweit versuchen, gegen Plastikmüll zu kämpfen

Acht Millionen Tonnen Plastik landen jedes Jahr in den Weltmeeren, töten Meeresbewohner und finden ihren Weg in die menschliche Nahrungskette. Reuters hat Familien auf der ganzen Welt fotografiert, die bereits jetzt versuchen, den Verbrauch von Einwegverpackungen zu reduzieren

Immer mehr Flaschen, Verpackungen und anderer Abfall aus Kunststoff gelangen ins Meer. Dort töten sie Schildkröten, Fische und andere Meeresbewohner, die das Plastik mit Futter verwechseln oder sich in dem Abfall verfangen. Das teilte das Umweltprogramm der Vereinten Nationen Ende 2018 mit. Ein großer Teil des haltbaren Mülls gelangt zudem in die menschliche Nahrungskette.

Wie lässt sich Plastikmüll reduzieren oder ganz beseitigen? Während einige Regierungen und Einzelhändler inzwischen damit begonnen haben, die Verwendung von Plastiktüten durch Verbote und kleine Gebühren zu beschränken, liegt heute der Fokus zunehmend darauf, Einwegartikel wie Strohhalme, Essen zum Mitnehmen und Getränkeverpackungen aus dem Verkehr zu ziehen.

Den ganzen Bericht sowie die Bilder der Reuters-Fotografen finden Sie ab sofort in der neuen Ausgabe Ihrer HEMPELS! Mit Dank an: Reuters / INSP.ngo

Das Gesicht von St. Pauli ist weiblich

In seinem neuen Dokumentarfilm porträtiert der Hamburger Rasmus Gerlach charismatische Frauen vom Hamburger Kiez: von der Autorin bis zur Ordensschwester

Man kann nicht behaupten, dass Rasmus Gerlach die Sache übers Knie gebrochen hätte. Dem 55 Jahre alten Hamburger Filmemacher kam die Idee für seinen neuen Dokumentarfilm über »St. Paulis starke Frauen: Reeperbahner*innen« schon vor mehr als fünf Jahren. Nicht am Schreibtisch, sondern während einer Demonstration.

Wie so oft, wenn auf den Straßen St. Paulis etwas Spannendes passierte, war Gerlach mittenmang dabei. So auch an diesem 21. Dezember 2013, dem Tag, an dem zwei große Demonstrationen vor der Roten Flora eskalierten. »Danach rief die Polizei die umstrittenen Gefahrengebiete aus, es kam zur sogenannten Klobürsten-Revolution von St. Pauli.« Die Klobürste wurde zum Symbol für gewaltfreien Widerstand. »Und es gab eine große Kissenschlacht vor der Davidwache«, erinnert er sich.

Mehr über den Dokumentarfilm von Rasmus Gerlach über St. Pauli erfahren Sie in der Oktober-Ausgabe von HEMPELS – out now!
Mit einem Dankeschön an unsere Hamburger Kolleginnen und Kollegen von Hinz & Kunzt