Werfen Sie einen Blick in die neue Mai-Ausgabe von HEMPELS!

Beim Straßenverkauf gelten für unsere Verkaufenden besondere Hygiene- und Abstandsregeln: Sie erhalten infektionshemmendes Schutzmaterial sowie die Möglichkeit, mit ausreichend Abstand zu ihren Kundinnen und Kunden einen kontaktlosen Verkauf anzubieten. Wie genau der kontaktlose Verkauf funktioniert, können Sie unter diesem Link nachlesen.

Fluch und Segen

Welche Folgen hat der Anstieg des Mindestlohns auf zwölf Euro? Spurensuche auf einem Reiterhof in Dänischenhagen

Arbeit gibt es auf ihrem Reiterhof in Dänischenhagen genug. Deshalb zögerte Annika Finke nicht, als ihr vom Jobcenter Pferdepfleger Nikolaus Bretz vermittelt wurde. Finke und Bretz bezeichnen ihre seit Juni 2021 währende Zusammenarbeit als »Glücksfall«. Deshalb blicken sie mit gemischten Gefühlen dem 1. Oktober 2022 entgegen. An diesem Tag wird der Mindestlohn, aktuell 9,82 Euro, auf zwölf Euro pro Stunde angehoben.

»Ich bekomme dann mehr Geld für die gleiche Arbeit«, sagt Nikolaus Bretz. »Das ist eigentlich eine gute Sache.« Eigentlich. Der 35-Jährige wuchs in einem Heim in Lindaunis auf und lebte schon dort sein Herz für Tiere aus. »Wir hatten Hühner, um die habe ich mich gekümmert«, sagte Bretz, der anschließend eine Ausbildung zum Pferdepfleger machte.

Den ganzen Bericht finden Sie ab sofort in unserem Mai-Heft. Ihr Exemplar bekommen Sie ab Freitag, 29. April. Und das wie immer nur bei den Verkaufenden Ihres Vertrauens auf den Straßen Schleswig-Holsteins!

Mir doch nicht egal

TV-Koch Ole Plogstedt engagiert sich gegen die Verschwendung von Lebensmitteln. Dabei geht es ihm um Menschenrechte, soziale Gerechtigkeit und den Klimawandel. Eine Begegnung in einer alten Lagerhalle mit integriertem Videostudio

Irgendwann kriegt er dann doch noch so was wie einen dicken Hals. Zu einem Gespräch über Lebensmittelverschwendung ist man mit ihm verabredet, über gleichzeitigen Hunger in der Welt und welche Auswirkungen das alles auch auf das Klima hat. »Es geht dabei ja um unsere Erde, und es geht zugleich um Menschenrechte«, hatte Ole Plogstedt zwischendurch gesagt, »aber wir reden seit einiger Zeit vor allem über gestiegene Spritpreise.« Und dann schiebt er nach einer kurzen Pause hinterher, mit mehr als nur einem Ausrufezeichen: »Ich muss mich jetzt schon wieder aufregen!«

Eigentlich will er das ja nicht, sich aufregen. Er will nur, dass vieles anders wird. Nämlich besser.

Mehr von Ole Plogstedts Engagement gegen Lebensmittelverschwendung erfahren Sie in der aktuellen HEMPELS-Ausgabe Nr. 312. Darin können Sie übrigens auch sein Rezept eines veganen Mettigels nachlesen. :)

Contra Menschenhandel

Wer zur Prostitution gezwungen oder als Arbeitskraft ausgebeutet wird, findet Hilfe bei einer Fachstelle der Nordkirche – der einzigen zu diesem Thema in Schleswig-Holstein

»Beratung geht immer vor«, sagt Maria. Sollte ihr Diensttelefon also klingeln, nehme sie den Anruf sofort an. »Dann brechen wir dieses Interview ab.« Sie und ihre Kolleginnen beraten Frauen und seltener auch Männer, die von Menschenhandel betroffen sind. »Wenn sich jemand meldet, klären wir als Erstes: Bist du jetzt in Sicherheit?«

Maria und Kollegin Magdalena möchten ihre Nachnamen nicht veröffentlichen, um sich sowie ihre Klientinnen und Klienten zu schützen. Denn diese sind Opfer von Straftaten: Sie werden zur Prostitution gezwungen, als Arbeitskraft ausgebeutet oder in ihrer Ehe erpresst. Ihnen versuchen Maria und Magdalena zu helfen. Dass ihre Vornamen kombiniert den Namen einer Jüngerin Jesu ergeben, ist Zufall. »Wir heißen tatsächlich so«, sagt Magdalena.

Nachlesen können Sie diesen Bericht in unserem neuen Heft – out now!